Hintergrund

Nachhaltigkeit im Fußball

Fußball und Klimaschutz gelten oft als Gegensatz — Flugreisen zu Auswärtsspielen, riesige Flutlichtanlagen, Rasenheizungen. Dabei zeigt sich gerade in den letzten Jahren: Es geht auch anders.

Der Fußabdruck des Spiels

Ein einzelnes Bundesliga-Wochenende bewegt Zehntausende Fans quer durchs Land — die Anreise macht bei den meisten Vereinen den größten Teil ihres CO2-Fußabdrucks aus, noch vor Stadionbetrieb und Flutlicht. Bei internationalen Turnieren wie einer Weltmeisterschaft potenziert sich das: Katar 2022 brachte Fans und Teams aus aller Welt eingeflogen zusammen, mit entsprechenden Emissionen.

Der grünste Verein der Welt trägt "Forest" im Namen

Die Forest Green Rovers aus dem englischen Nailsworth wurden 2018 von den Vereinten Nationen als weltweit erster klimaneutraler Fußballverein zertifiziert, die FIFA nennt sie den "grünsten Fußballverein der Welt". Der Rasen wird ohne Pestizide mit Seetang gedüngt und mit gesammeltem Regenwasser bewässert, Solarzellen auf dem Stadiondach liefern rund ein Viertel des Strombedarfs, und die Trikots bestehen teilweise aus recyceltem Kaffeesatz.

Ein viertklassiger englischer Provinzverein zeigt damit, was branchenweit möglich wäre — mit Konsequenz statt nur Image-Kampagne.

Was sich bei Turnieren tut

Die EM 2028 in Großbritannien & Irland ist die erste große Chance seit Jahren, ein Turnier zu erleben, das ganz ohne Flug erreichbar ist — mit Bahn und Fähre statt Langstreckenflug. Bei der WM 2022 in Katar war das keine Option; FUSSBALLENGEL setzte damals mit dem Partner "i am light" bewusst einen Kontrapunkt zur Menschenrechts- und Klimadebatte rund um das Turnier.

Nachhaltigkeit im Profifußball – und wo FUSSBALLENGEL ansetzt

Auch der DFB hat Nachhaltigkeit für sich entdeckt: Mit der Strategie "Gutes Spiel" und seit 2025/26 verpflichtenden Nachhaltigkeitskriterien für 3. Liga und Frauen-Bundesliga bewegt sich einiges — von Mülltrennung über pflanzliche Stadionkost bis zur Anreiseempfehlung per ÖPNV.

Gleichzeitig zeigt der große Rahmen ein anderes Bild: Die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gilt mit 48 Teams, 104 Spielen und einem ganzen Kontinent als Reisestrecke als eine der emissionsintensivsten Turnierausgaben überhaupt — trotz FIFA-Klimaversprechen.

Genau hier setzt FUSSBALLENGEL an: Statt auf Kompensations-Versprechen großer Verbände zu warten, verbinden wir die Begeisterung fürs Turnier direkt mit konkretem Klimaschutz — durch den Aufbau von Regenwaldschutzflächen in Peru gemeinsam mit Wilderness International. Kein Greenwashing, sondern nachvollziehbare Wirkung: jeder Baum ist real, jede Fläche geschützt.

Unser kleiner Beitrag

FUSSBALLENGEL wird die Fußballwelt nicht im Alleingang klimaneutral machen. Aber jeder Tipp zur EM 2028 schützt ein Stück echten Regenwald im damnit-Forest in Peru — ein kleiner, aber konkreter und nachprüfbarer Beitrag, statt nur ein gutes Gefühl.

Vor Ort geprüft

Nachhaltigkeit vor Ort — meine Berichte

Nach jedem Länderspiel-Besuch: was ich vor Ort zu Ökostrom, Mülltrennung, Fan-Anreise, Gastronomie und Transparenz gefunden habe — mit Bäume-Bewertung, ausführlichem Bericht und Quellen zum Nachlesen.

Die ersten Berichte folgen nach dem Spiel am 24.09.2026 in Amsterdam.

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